Tagebuch Sommerfahrt 2009 - Pastviny
Sonntag 16.08.
Ankunft nach 9 ½ Stunden Fahrt. Zum Abendessen gab es gleich einige Verhaltensanordnungen, die unbedingt eingehalten werden mussten. Nachdem Alle ihre Koffer ausgepackt hatten, wurde erst einmal der See getestet, der nur 2 min. von der Unterkunft entfernt war.
Der Strand und auch das flache Wasser waren sehr steinig, so dass nur die Harten dort mit nackten Füßen in den See gingen. Die anderen waren eben mit Badelatschen im Wasser.
Nachtruhe 22:00 Uhr.

Montag 17.08.
Wecken um 08:00 Uhr und Frühstück um 09:00 Uhr. Am Vormittag wollten wir die nähere Umgebung erforschen. Unweit von der Unterkunft fanden wir einen Konsum, eine Information und eine Bushaltestelle. Doch dieser kleine Ausflug sollte dann zu einer etwa 5 km langen Wanderung werden (erste Erschöpfungen erkennbar).
Ein Gespräch zwischen Dennis und Maike während der Wanderung:
Dennis fragt: "hast du schon einmal Laufsport gemacht?"
Darauf Maike (sehr sicher): "nein nur rennen."
Nach dem Mittagessen gab es die ersten Kronen, wovon dann beim Konsum erst einmal etwas ausgegeben werden konnte. Bei wunderschönem Wetter ging es dann wieder zum See. Diesmal konnten wir uns ein Kanu und ein Ruderboot ausleihen, die wir übrigens jederzeit haben konnten.
18:00 Uhr Abendessen und 22:00 Uhr Nachtruhe.


Dienstag 18.09.
06:30 Uhr wecken. 07:30 Uhr Frühstück, weil unser Bus in die Stadt schon 07:50 Uhr fuhr. Zuerst ging es ins Freibad. Dort waren wir ganz allein. Wir konnten ohne anzustehen alle drei Rutschen ohne Ende benutzen. Danach gingen wir in die Stadt zum Shoppen. Leider fahren die Busse dort nicht so oft und wir mussten sehr lange warten, bis wieder einer zum Objekt fuhr. Zum Abendessen waren wir wieder da. Bis 21:30 Uhr hatten wir Freizeit und um 22:00 Uhr war Nachtruhe angesagt.
Die vier Jungen Chris, Florian, Robin und Patrick liegen in ihrem Zimmer fächerförmig auf den zusammengestellten Betten, die Köpfe zusammen und starren ein Enddarmprodukt aus Plastik an, als Angela zum Gute Nacht sagen, das Zimmer betrat. In diesem Augenblick sagten alle vier im Chor die Worte: "die heilige Kackwurst".


Mittwoch 19.08.
Um 09:00 Uhr gab es, wie an allen normalen Tagen, Frühstück. Einige von uns gingen zum See, andere liehen sich in unmittelbarer Nähe ein Tretboot aus und die Älteren machten eine recht anstrengende Radtour. Um 12:30 Uhr gab es wie immer Mittagessen und danach wurde Holz für das Lagerfeuer am nächsten Tag gesammelt. Das Holz wurde vom anderen Ufer des Sees mit den Booten geholt und gut organisiert bis zum Lagerfeuerplatz gebracht.
Dimitri ist beim Holz sammeln aufgetaut.
Wie immer 18:00 Abendessen. Freizeit bis 21:30 Uhr und 22:00 Uhr Nachtruhe.

Donnerstag 20.08.
Das Wetter wieder wunderbar. Die Boote haben es uns angetan. Nichts wie runter an den See und baden, schwimmen und natürlich Boot fahren. Nach dem Mittagessen war unser Sportfest, welches den Namen: "Dekathlon" hatte. An drei verschiedenen Stellen wurden mehrere Wettkämpfe durchgeführt. Nach dem Abendessen wurde das Lagerfeuer angezündet und wir haben uns bei einem Pantomimespiel gut amüsiert.
Im Laufe des Tages sagte Lea zu einem Jungen: "dein Piep blutet". Er hatte einen aufgekratzten Pickel auf der Stirn.
An diesem Tag war erst um 23:00 Uhr Nachtruhe.


Freitag 21.08.
Gammeltag!!! An diesem Tag durften wir mal das machen, was wir wollten.
Die Betreuer hatten einiges vorzubereiten oder auszuwerten. Wir haben Tischtennis gespielt, auf den Zimmern gezockt oder uns auf dem Gelände beschäftigt.
An dieser Stelle mal zwei Bilder vom Essen.

Sonnabend 22.08.
An diesem Tag regnete es von morgens bis abends. Dadurch ist eine größere Wanderung ausgefallen. Wir haben dann ein Tischtennisturnier durchgeführt, das auch am selben Tag noch ausgewertet wurde. Nach dem Abendessen haben wir in unserem Essenraum einen Spieleabend veranstaltet.

Sonntag 23.08.
Das Wetter war wieder super und so ging es nach dem Frühstück runter zum See. Nur an diesem Tag war es anders als sonst. Neptun kam mit einem Boot und es wurden einige von uns getauft. Am Nachmittag hieß es, dass wir unsere Wanderung vom Vortag nachholen. An der Eisbude unweit vom Konsum machten wir die erste Rast und jeder bekam ein Eis. Danach gingen wir zum Tretbootverleih und alle wurden auf die Boote verteilt. Wir strampelten bis zum Staudamm, machten dort eine Badepause und kehrten nach 2 Stunden wieder zurück zum Verleih. Das war eine gelungene Überraschung. Nach dem Abendbrot gab es einen Kletterkurs und jeder durfte sich an einer ca. 3 m Wand abseilen.



Montag 24.08.
An diesem Tag mussten wir wieder früh aufstehen. Mit dem Linienbus sind wir zu einem Ort gefahren, wo es einen Kletterfelsen gab. Es sind nicht alle mitgekommen. An diesem Felsen gab es verschiedene Schwierigkeitsgrade zu klettern. Wir haben den leichtesten und einen etwas schwierigeren bezwungen. Am Nachmittag durften wir gammeln und nach dem Abendbrot war die Siegerehrung vom Sportfest (Dekathlon) am Lagerfeuer.
Der Knüppelteig wurde von Jerry und Christian selbst gemacht.
Um 23:00 Uhr wurden wir dann wieder geweckt und es startete eine Nachtwanderung, die bis ca. 01:00 Uhr ging.



Dienstag 25:08.
Wieder wunderbares Wetter. Am Vormittag waren wir noch mal am Strand. Ein letztes Mal baden, Boot fahren, Ball spielen und die Sonne genießen. Nach dem Mittagessen wurden die Koffer gepackt. Dann sind wir alle noch mal zur Eisbude gelaufen und haben noch ein Eis bekommen. Unser letztes Geld wanderte in den Konsum. Am Abend war Disko mit kleinen Einlagen bis 22:00 Uhr.



Mittwoch 26.08.
Es geht nach Hause. Eine halbe Stunde früher als sonst gab es Frühstück. Der Bus war pünktlich. Nach ca. 2 Stunden Fahrt wechselten wir noch mal den Bus und hatten eine zügige, ruhige Rückfahrt.

Nach einer Umfrage haben wir durchschnittlich für alle Aktionen die Note 1 – 2 bekommen. Unsere Mühe hat sich also gelohnt. Es war rundum eine gute Truppe.
Kerstin, Dennis und Angela
PS:
Es gibt natürlich noch viel mehr Bilder von diesem Sommerlager. Wer eine CD aller Bilder haben möchte, kann diese bei Angela für 1,- € erhalten.